Postbank reduziert Zinsen bei der SparCard

14 Februar 2010 von admin Kommentieren »

Immer wenn bereits einige Banken in einer Woche wiederholte Korrekturen vorgenommen haben, können Anleger mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass auch andere Anbieter im jeweiligen Bereich rasch nachlegen werden. Mitunter scheint es fast so, als warteten die Banken nur darauf, dass einer der Mitbewerber den ersten Schritt machen, um selbst aktiv werden zu können. Zuletzt waren diese Entwicklungen im Bereich Tagesgeld besonders deutlich zu beobachten. Nach der Bank of Scotland, der Wüstenrot Bank und der VW-Bank zog nun auch die Postbank nach mit einer Senkung des Anpassung bei der Verzinsung des Formates.

SparCard 3000 Plus Direkt Anfang Februar nach. Erhielten die Kunden am Tag zuvor noch 2,00 Prozent für ihre Einlagen, wurde der Zinssatz der Postbank zum besagten Datum auf nur noch 1,80 Prozent gesenkt. Da es sich um ein tagesaktuelles Anlagemodell handelt, hat diese Korrektur bei der SparCard 3000 auch für die Bestandskunden zinsliche Folgen. Die erneute Veränderung ist die vierte seit Sommer 2009. Damit hält sich die Postbank im Grunde sogar noch recht vornehm zurück. Etliche andere Anbieter bessern bei ihren Geldanlagen inzwischen fast wöchentlich nach.

Die 1,80 Prozent werden jährlich gutgeschrieben bei der Postbank SparCard 3000. Da es seiner Form nach ein Sparbuch ist, gibt es vom Anbieter Vorgaben bezüglich der Verfügbarkeit der Einlagen. Das Maximum für monatliche Abhebungen liegt bei derzeit 2.000 Euro. Höhere Beträge sind nur durch rechtzeitige Kündigung verfügbar. Dafür können die Kunden ihr Geld von der SparCard direkt am Automaten abbuchen, ohne den Umweg über ein entsprechendes Referenzkonto gehen zu müssen.

Einen Überblick, wer derzeit die besten Tagesgeldkonto Zinsen seinen Kunden offeriert gibt es hier.

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